Wilhelmshöhe Menden - Das ist die Höhe!
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Historie

Das Gebäude, 1905 als gegliederter Großbau mit Turm, Saalbauten und Nebengebäuden errichtet, ist einer der wenigen bürgerlichen Gemeinschaftsbauten seiner Epoche im Gründerzeit-/Jugendstil, der der Stadt Menden fast unverändert erhalten geblieben ist. Durch seine dominierende Hanglage über der Stadt hat der Bau einen erheblichen städtebaulichen und stadtgestalterischen Wert.

Nachdem das Gebäude die Kriegsjahre ohne große Schäden überstanden hatte, wurde die "Wilhelmshöhe" anschließend bis 1968 wieder als Schützen- und Vereinshaus des Bürgerschützenvereins genutzt. Im großen Saal fanden in diesen Jahren größere Veranstaltungen statt, die in anderen Sälen der Stadt keinen Platz fanden. Der kleine Saal war als Kino eingerichtet.

Die ersten Planungen der Stadt Menden gingen dahin, auf dem Grundstück der "Wilhelmshöhe" ein der Bedeutung der Stadt Menden als Mittelstadt entsprechendes attraktives Kulturzentrum mit einer sog. Theateraula zu errichten. Im Herbst 1969 fand ein Architektenwettbewerb statt. Der Entwurf der ersten Preisträger sah vor, nur den großen Saal als Mehrzweckhalle zu erhalten, im nördlichen Terrain eine Theateraula zu errichten und diese mit dem zu erhaltenden großen Saal durch Neubauten - Foyer, Gastronomie, Funktionsräume - zu verbinden.

Von den Mendener Bürgern liebevoll "Alte Dame Wilhelmshöhe" genannt, sind ihr  durch verschiedene "erfolgreiche "Face-Liftings" und intensive Behandlung durch die Bau-Internisten die Spuren der Jahrzehnte kaum anzusehen. Wer die "Dame" heute kennenlernt, ist entzückt, mit welcher Anmut und Freundlichkeit sie dem Besucher begegnet. Sie geht auf nahezu alle Wünsche ein, fühlt sich als Mittelpunkt von Kultur und Gemeinschaft, freut sich, wenn die Bürger sie als  ihr Zuhause betrachten. Und so wundert es niemanden, dass bei ihr Hochzeiter und Geburtstagskinder feiern, ganze Familien und Betriebe sich ein Stelldichein geben. Sie hat für alle Platz. Doch wer sich wohlig zurücklehnen und gar nichts tun möchte, auf den warten im gepflegten "Park-Restaurant" internationale Spezialitäten.

Aussen ist der Bau, bis auf einige das Gesamtbild nicht beeinträchtigende Anbauten, in seiner ursprünglichen Gestalt erhalten. Die Innenräume der beiden großen Säle wurden seit der Erbauungszeit in ihrer Konstruktion ebenfalls nicht verändert. Als typischer Bau seiner Epoche ist er ein denkmalgeschütztes Bauwerk.

Nach Verhandlungen mit dem Mendener Bürgerschützenverein von 1604 e.V. übernahm die Stadt Menden durch Erbbaurechtsvertrag 1968 das Grundstück mit der großen Parkanlage sowie das Gebäude der "Wilhelmshöhe", um es einer neuen Nutzung zuzuführen.  In dem Erbbaurechtsvertrag überließ der Bürgerschützenverein die Grundstücke mit den aufstehenden Gebäuden der Stadt Menden "zur Erhaltung, zur Erneuerung, zur Verbesserung, zur Erweiterung und zum Ausbau eines bürgerschaftlichen kulturellen Zentrums".

In den Folgejahren wurde die "Wilhelmshöhe" funktionsfähig gemacht. Der Restaurationsbereich wurde umgebaut, der kleine Saal neu gestaltet, ein Foyer für den Saalbereich angebaut sowie die technischen Anlagen grundlegend erneuert. Dazu gehören im großen Saal auch die vollkommen erneuerte Bühnentechnik sowie die Bestuhlung; der historische Gesamtzustand blieb - bei allen notwendigen Verbesserungen - erhalten.

Die "alte Dame" Wilhelmshöhe führt ein großes Haus, nicht nur, weil der "große Saal" so heißt, sondern weil sie eine Vielzahl an Räumlichkeiten bereithält. Gesellschafts- und Seminarräume gehören dazu, Kegelbahnen und - was sonst nur Versailles aufzuweisen hat - ein echter "Spiegelsaal", der jedem Fest einen ganz besonderen Rahmen gibt. Es ist angenehm, die Gastlichkeit in einem besonderen Ambiente zu genießen, sich in dem herrlichen Park zu erholen und dabei einen Blick über die nahe Innenstadt von Menden zu werfen.


     Wilhelmshöhe Menden   .   Hotline.: 0 23 73 / 1 28 60   .   E-Mail: info[ät]wilhelmshoehe-menden.de